Offen oder proprietär?!

Bei der Planung des Smarthomes stolpert man in der Regel über viele Systeme und somit auch über Protokolle und Oberflächen.
Protokolle, das sind die Sprachen, mit denen die einzelnen Komponenten kommunizieren. Hier gibt es viele Unterschiede, ich gehe aber nur auf einen Teilbereich ein, denn in der Regel ist die Auswahl des Protokolls meist durch andere Faktoren entscheidend.
Kurz gehalten, es gibt offengelegte Protokolle und sehr viele Protokolle, die von Herstellern entwickelt wurden, bei denen niemand Zugang dazu hat. Und selbst Protokolle wie zwave, die recht eng und genau beschrieben sind, haben Grenzen in der Beschreibung. Es steht den Herstellern frei Kanäle und Assoziationen nach dem eigenen Konzept umzusetzen (was es einem manchmal schwierig macht, die die Geräte korrekt zu verwalten und zuzuordnen). Abgesehen davon sind viele Protokolle durch Anwender halbwegs entschlüsselt bzw. nutzbar gemacht worden.
Ähnlich ist es mit den Servern bzw. Gateways und ihrer Konfigurationsoberfläche. Einige Hersteller arbeiten intensiv an ihren Oberflächen und den Services im Hintergrund, egal ob das Hardware beimn Kunden oder eine Weboberfläche in der Cloud ist, wie es aber wirklich im Hintergrund aussieht, das weiß man nicht. Der Nachteil ist ganz klar, dass man weder den Einblick hat, welche Telemetriedaten übermittelt werden, noch ob der Hersteller die Software irgendwie kaputt gemacht hat. Und wenn es den Anbieter mal nicht gibt, weiß keiner, ob das System in 2 Jahren noch funktioniert.
Hier ein Artikel zu einem Produkt, bei welchem die zukünftige Nutzung offen ist/war: https://www.heise.de/newsticker/meldung/Smarter-Tueroeffner-Nello-Neuer-Eigentuemer-fuehrt-Betrieb-weiter-4573479.html
Und hier ein Artikel über Störungen bei fehlender Serververbindung: https://www.haustechnikverstehen.de/homematic-ip-serverausfall-und-verbindungsprobleme/

Mehr schreibe ich zu diesem Thema nicht, gerade auf Wikipedia gibt es zum Thema Protokolle sehr viel zu lesen für diejenigen, die es interessiert.


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